Der Bezirksausschuss informiert…

Ein Schwerpunkt war bei der Sitzung am letzten Donnerstag die geplante Umgestaltung der Ortbergstraße. Mit Hilfe von Fördermitteln soll dort eine Fahrradstraße entstehen. Der motorisierte Verkehr bleibt weiterhin erlaubt, jedoch sollen künftig die Radfahrenden Vorrang erhalten. Gleichzeitig ist vorgesehen, den Radweg zwischen dem Bahnübergang und Istrup zu erneuern und zu verbessern.
Im Bereich des Spielplatzes an der Ortbergstraße wurde eine Vielzahl von Verkehrsschildern festgestellt. Dieser „Schilderwald“ soll bereinigt werden, indem nicht mehr benötigte Schilder entfernt und die verbleibenden übersichtlicher an zentralen Stellen angeordnet werden.
Diskutiert wurde außerdem das Wegkreuz an der Abzweigung Richtung Istrup hinter dem Berg. Dieses befand sich bis 1969 auf dem Herster Friedhof. Es besteht der Wunsch, das Kreuz wieder an seinen ursprünglichen Standort zurückzuführen. Die Stadtverwaltung soll hierzu eine Prüfung hinsichtlich der Machbarkeit und der entstehenden Kosten vornehmen.
Für das Dorfbudget 2026 wurden mehrere kleinere Anschaffungen vorgeschlagen. Dazu gehören eine Leinwand für das Bürgerhaus, ein Wandaschenbecher für das Lindeneck, eine mobile Sitzbankgarnitur mit Tisch am Bürgerhaus, Mitfinanzierung der Erneuerung der Konstruktion der Ortsbegrüßungstafeln sowie die Wartung des Defibrillators.
Im Zusammenhang mit einer Photovoltaikanlage wurde berichtet, dass pro erzeugter Kilowattstunde 0,2 Cent von den Betreibern an die Stadt abgeführt werden, welche diese Mittel wiederum vom Energieversorger erhält.
Die dadurch entstehenden jährlichen Einnahmen im oberen vierstelligen Bereich sollen ausschließlich der Ortschaft Herste zugutekommen. Zur Verwaltung dieser Mittel ist die Gründung eines Vereins vorgesehen.
Für September ist zudem eine Dorfwerkstatt geplant. Dabei soll gemeinsam erarbeitet werden, wie digitale Technologien und insbesondere KI künftig in der Dorfgemeinschaft und in den Vereinen eingesetzt werden können.
Auf dem Friedhof wurde eine neue Wasserentnahmestelle eingerichtet.
Abschließend wurde informiert, dass in der Heristiestraße neue Bauplätze entstehen, die von privaten Eigentümern bereitgestellt werden.










